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beach on the East Coast of Zanzibar

palm trees

sunrise in Jambiani

kakao on the Spice Tour

 

Informationen über Sansibar

 
 

GESCHICHTE

Die ersten Einwohner Sansibars waren Afrikaner. Doch schon seit dem 8. Jahrhundert fanden Shirazi, Perser und Araber den Weg auf die Inselgruppe und islamisierten sie im Laufe der Zeit. Die eingewanderten Volksgruppen vermischten sich mit den Afrikanern; es entstand eine neue Kultur, sowohl auf Sansibar als auch an der afrikanischen Ostküste. Diese Kultur, die unter dem Namen "Swahili" (vom arabischen Wort "sawahil", "Küste") bekannt wurde, hatte sogar eine eigene Sprache entwickelt, die heute in ganz Ostafrika eine bedeutende Rolle spielt: das Kiswahili. Neben den Swahili und den Arabern liessen sich auf Sansibar zwei weitere Volksgruppen nieder: einerseits indische Händler und andererseits Europäer, die als Missionare oder als Beauftragte der Kolonialmacht nach Sansibar kamen.
Alle Einwanderer haben ihre Spuren hinterlassen; sei dies in Form von Bauten, Sprache, Kultur oder Kulinarischem. Aber eigentlich braucht man sich nur die Gesichter der Einheimischen genauer zu betrachten, und man wird die verschiedensten Kulturen und Mischungen entdecken.

Sansibar war einst eines der grössten wirtschaftlichen Zentren Ostafrikas. Berühmtheit erlangten die Inseln vor allem durch den Handel mit Gewürzen, Elfenbein und Sklaven. Ab 1818 wurden neben dem Handel auch Gewürznelken angebaut und Zanzibar erreichte bereits um 1850 eines seiner Blütestadien: Die Inseln waren der weltweit grösste Produzent von Gewürznelken und leider auch der grösste Sklavenumschlagplatz Ostafrikas.

Nach rund zwei Jahrzehnten unter der sozialistischen Regierung von "Mwalimu" Julius K. Nyerere, öffnet sich Sansibar seit Anfang der neunziger Jahre langsam dem Tourismus. Der überwiegende Teil der Inseln ist jedoch noch ursprünglich wie eh und jeh. Es bleibt die Hoffnung, dass dies auch so bleibt.

FAKTEN ÜBER SANSIBAR

Sansibar liegt im Indischen Ozean, ungefähr 35 km östlich der Küste des tanzanischen Festlands, 6 Grad südlich des Äquators. Das Archipel Sansibar besteht aus der Hauptinsel Unguja (oftmals Sansibar genannt), der Schwesterinsel Pemba sowie aus vielen kleinen Eilanden. Die höchste "Berg" ist 133m hoch. Politisch und administrativ gehört Sansibar zu Tansania, hat aber föderale Eigenrechte.

SPRACHE

Die Amtssprache ist Kiswahili. Wenn Sie auch nur ein paar Worte dieser leicht erlernbaren Sprache beherrschen, machen Sie sich viele Freunde. Englisch wird in weiten Teilen, vor allem in Stonetown gesprochen, und viele Leute sprechen arabisch. Andere Sprachen wie französisch, deutsch oder italienisch kann in touristischen Gegenden immer öfter gehört werden.

RELIGIONEN

Rund 97% der Sansibari sind muslimischen Glaubens. Die restlichen 3% sind Hindus, Christen oder Anhänger einer Naturreligion. Neben zahlreichen Moscheen gibt es in der Stadt auch Kirchen sowie einen Hindu-Tempel.

ZEITUNTERSCHIED

Zwei Stunden vor, während der Sommerzeit eine Stunde vor.

STROM

Stromspannung beträgt 220-240 Volt; die Stecker unterscheiden sich aber von europäischen Modellen. Es gibt hier Adapter zu kaufen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Die Sansibari sind im Allgemeinen warmherzige, offene und gastfreundliche Menschen. Diese Gastfreundschaft sollte man aber nicht strapazieren, indem man wichtige lokale Regeln und Gebräuche missachtet. Beispeilsweise sollte man um Erlaubnis fragen, wenn man jemanden fotografieren will. Weiter sollte an öffentlichen Plätzen keinen Alkohol konsumiert werden, es sei denn man befinde sich in einem Hotel, einer Bar oder einem Restaurant. Öffentliches zur Schau stellen von Affektionen, z.B. Umarmungen oder Küsse, ist nicht gebräuchlich und wird als anstössig angesehen. Moscheen sind heilige Orte, zu den Nicht-Muslime ohne muslimische Begleitung keinen Zutritt haben.
Wenn Sie Dinge geben oder nehmen, sollten Sie daran denken, dies mit der rechten Hand zu tun. Das ist auch die Hand, die zum Essen benutzt wird. Die linke Hand gilt als unrein.

97 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. Das sollte man respektieren indem man sich dementsprechend kleidet. In der Stadt sowie in Dörfern sollte man unbedingt Schultern und Knie bedecken, also eine lange Hose oder einen Rock und Shirts mit Ärmeln tragen. Bitte vermeiden Sie Tops mit Spaghettiträgern. In Badekleidung oder mit freiem Oberkörper durch die Dörfer zu spazieren ist ein absoluter Affront. Oben ohne oder FKK wird nicht toleriert!

KLIMA

Die Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen ca. 20°C im August und über 30°C im Februar. Unterbrochen wird das feuchtheisse Klima von zwei Regenzeiten. Die längere davon zieht zwischen März und Ende Mai mit teils starken Regenfällen übers Land, die kürzere, nicht so heftige, erwischt man zwischen Mitte Oktober bis in den November hinein.

FAUNA

Neben den nur auf Sansibar anzutreffenden Roten Colobusaffen, einer kleinen Gazellenart sowie einer reichhaltigen Vogelpopulation ist vor allem die sensationelle Unterwasserwelt zu nennen. Sie werden rund um Sansibar ein Schnorchel- und Tauchparadies der Extraklasse vorfinden! Im Süden der Insel, in der Menai Bay, kann man zudem jede Menge Delfine antreffen und mit ihnen um die Wette schwimmen.

FLORA

Der Dschungel bzw. Mangrovenwald reicht teilweise bis ans Meer heran. Die wichtigste Pflanzen sowohl für die Touristen wie auch für die Sansibari, ist die Kokospalme. Diese Pflanze wird von der Frucht bis zum Baum komplett verwertet. Aus den in Salzwasser eingeweichten und geklopften Fasern der Kokosnussrinde fertigt man Seile, Schuhsohlen, sowie kunstvolle Teppiche. Die Hülle der Frucht wird als Gefäss verwendet oder industriell weiterverarbeitet. Das bekannte Fruchtfleisch wird entweder roh gegessen, gepresst für die Herstellung von Fett und Sauce oder für die Landwirtschaft aufbereitet. Die Kokosmilch ist nicht nur für die fernen Besucher ein willkommener Durstlöscher. Das Holz der Kokospalme ist ein beliebtes Baumaterial. Und sogar die Blätter finden auf Dächern, als Wände oder Matten eine neue Anwendungsmöglichkeit.
Wichtige Pflanzen sind auch die vielen unterschiedlichen Gewürzarten, welche auf der Insel kultiviert werden. Sansibar trägt nicht umsonst den Beinamen "Gewürzinsel". Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine sogenannte "Spice Tour", eine Rundfahrt, bei der man wahrscheinlich zum ersten Mal im Leben sehen kann, wie die Pflanze zum entsprechenden Gewürz aussieht! Der exotische Duft der Nelkenbäume wird einem sicherlich bis weit über den Urlaub hinaus in der Nase haften bleiben.

GELD

Währung ist der Tansanische Schilling (TSH). Amerikanische Dollars in bar werden aber fast überall angenommen und sind vor allem in touristischen Bereichen (Hotels, Transporte, Touren, etc.) oft einziges Zahlungsmittel. Travellercheques können seltener als Zahlungsmittel verwendet werden und wenn, dann oft mit einer hohen Kommission. Sie lassen sich aber auf Banken und in Wechselstuben problemlos in TSH umtauschen. Kreditkarten scheinen auf Sansibar noch nicht so recht Einzug gehalten zu haben; wenn Sie es aber trotzdem schaffen, ein Hotel finden, das diese akzeptiert, dann ist die Kommission im Normalfall noch höher, bei rund 10-15%. Feilschen ist in weiten Bereichen, vor allem auf dem Markt, üblich. In vielen touristischen Einrichtungen setzen sich jedoch fixe Preise mehr und mehr durch.

EINKAUFEN

In den Läden und Basars können eine Vielzahl lokaler Handarbeiten erworben werden. Der Kauf von Schnitzereien, Matten, Stoffen usw. unterstützt die lokale Bevölkerung und trägt auch zum Erhalt der Traditionen mit bei.

PASSPORTS&VISAS

Alle Besucher brauchen einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und ein Visum. Die Visagebühren sind von Land zu Land unterschiedlich. Bitte schauen Sie unter "links" nach der Kontaktadresse der für Sie verantwortlichen diplomatischen Vertretung.

GESUNDHEIT

Sie benötigen einen gültigen Impfpass. Unbedingt empfohlen werden Gelbfieber-Impfung (wenn sie noch weitere Länder in Afrika bereisen wollen, ist diese Impfung obligatorisch!) und Malaria-Prophylaxe. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Mückenstichen. Dabei hat sich "Nobite" bewährt - es wird auf die Haut und auf die Kleidung aufgetragen.
Das Leitungswasser ist nicht trinkbar, auch zum Zähneputzen sollte man Mineralwasser benutzen.
Ganz besonders wichtig ist der Schutz vor der intensiven Sonne - Hut, Brille und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sind ein Muss!
Sansibar hat eine herrliche Küche. An jeder Ecke kann eine Köstlichkeit gekauft werden. Sie sollten aber ein wenig vorsichtig sein und sich unbedingt an die Regel "cook it, peal it or forget it" (koche es, schäle es oder vergiss es) halten. Wenn Sie der Versuchung trotzdem nicht widerstehen können, dann waschen Sie die Lebensmittel zumindest gut mit Mineralwasser ab.

FLUGHAFENSTEUER

Die Flughafensteuer muss in US$ bar bezahlt werden. Sie beträgt im Moment 20US$. Manchmal ist die Steuer im Flugpreis mitinbegriffen, bitte erfragen Sie dies in ihrem Reisebüro.

 
 
 
 
 

Tanzania Adventure, Ostafrica

Kontakt: info@tanzania-adventure.com

 

Sansibar Mbweni


Für Sansibar Anfrage:
Tel: +255-773-478748

 

Arusha Sekei (Gegenueper Big Y Club), Tanzania

Für Tansania Safari Anfrage:
Tel: +255-786-013994

 

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Letztes Update 05.02.2012

 
       

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